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15.11.2014 - 23:47 Uhr |  Michael Thomsen schreibt:

 

Betreff: Sachbezogen

Rahmenverträge nach §75 SGB XI kündigen!
Im Hinblick auf die stationäre Altenpflege adressieren wir falsch! Nicht die Bundesregierung oder die Landespolitik (allein) ist verantwortlich für die Pflegemisere, sondern in erster Linie diejenigen, die die Rahmenverträge für die jeweiligen Bundesländer abschließen!

Warum machen insbesondere die Wohlfahrtsverbände nicht von ihrem Recht Gebrauch, diese Rahmenverträge nach § 75 SGB XI zu kündigen, um beispielsweise bessere Personalschlüssel und höhere Pflegesätze zu vereinbaren? Nein sie belassen es bei den bestehenden Verträgen - wohl wissend, dass sie (IHRE MITARBEITER) sie gar nicht einhalten können!

Steigende Pflegesätze und angemessene Personalausstattung wollen sie nicht fordern, weil sie Druck von den Trägern der Sozialhilfe bekommen und im Wettbewerb mit den privaten Anbietern den Kürzeren ziehen. Denn die Bewohner müssen die höheren Kosten (für mehr Personal) tragen, nicht aber die Pflegekassen. Das ist ein Systemfehler!

Anstatt also aber den Druck auf die Politik auszuüben und gesetzliche Regelungen zu fordern oder zumindest knallhart in den Verhandlungen zu argumentieren (zu streiken!), lassen die Träger der Wohlfahrtsverbände und der privaten Anbieter es die Pflegekräfte ausbaden.
Das ist politisch aber noch mehr ethisch ein Skandal!

Vor allem Verbände wie DRK, Caritas, Diakonie, etc. entziehen sich hier ihrer Verantwortung! Die Pflegeselbstverwaltung hat hier komplett versagt, und sie erfüllt nicht einmal die im Vertrag geforderten Bedingungen.
Ich fordere die Wohlfahrtsverbände auf, die Rahmenverträge zu kündigen!
Wir können nicht länger warten bis die Politik das Ganze durchschaut und dort von oben regelt!
Der Beitrag der Pflegekassen MUSS steigen und eine personelle Ausstattung darf sich nicht weiter an den bestehenden Personalkennzahlen orientieren, sondern an dem tatsächlichen Bedarf. Hierzu ist eine neue und transparente Personalbedarfserhebung nötig. Diese sollte sich NICHT an Pflegestufen, sondern an den tatsächlichen Rahmenbedingungen und an Fällen orientieren.

Die Wohlfahrtsverbände und die privaten Anbieter tun so, als sei die Poltik verantwortlich. Dabei könnten sie im Sinne der Bewohner und der Mitarbeiter tätig werden. Das ist unverantwortlich! Dem Mitarbeiter sagen sie, da sei die Politik zuständig, dabei könnten sie selbst handeln. Der Politik sagen sie, sie solle mehr Geld ins System pumpen, wohl wissend, dass DIE DAS nicht ohne Druck tun wird! So ein janusköpfiges Verhalten ist inkonsequent, ja dumm, vielleicht gar heuchlerisch!
 
(Es sind nicht die Arbeitgeber; es sind die Trägerverbände. Die Arbeitgeber können nur im Rahmen der bestehenden Rahmenverträge etwas rausholen. (Und das auf die Gefahr, dass sie im Wettbewerb mit billigeren Anbietern drauf zahlen!) Aber die Verbände können auf Veränderung der Rahmenverträge drängen. In dem Setting würde sich die Frage stellen, wer das bezahlen soll. Da das nicht allein den Sozialhilfeträgern und den Bewohnern aufgebürdet werden kann, muss es eine Reaktion (Gesetzgebung) von Seiten der Politik geben. Die brauchen den Druck!)

Michael Thomsen
 

 

 

09

15.11.2014 - 11:51 Uhr | Werner Kollmitz schreibt:

 

Betreff: Allgemeines

Danke Allen, danke für die erfrischenden und aufmunternden Worte!
Als Bundesbürger fühle ich mich verpflichtet, gegen diese Ungerechtigkeiten vorzugehen.
Ich werde nicht nachlassen, die Verantwortlichen und Verursacher für die menschenunwürdige Pflege zu benennen.
Die verantwortlichen Trägerverbände - Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Parität, ZWIST sowie der BPA = Bundesverband privater Anbieter - werden für ihr unterlassenes Handeln Rechenschaft ablegen müssen.
Die Öffentlichkeit muss über das Versagen dieser mächtigen und einflussreichen Verbände in der Pflegeselbstverwaltung nach SGB XI § 75 informiert werden. Diese Verbände können und dürfen sich nicht aus der gesetzlichen Verantwortung stehlen.
 
Herr Hartung, meine Webseite scheint auch eine gute Informationsquelle für unsere Gesundheitspolitiker zu sein.
Aussagen auf der Berliner Pflegekonferenz am 11./12. Nov. 2014:
- Wir haben seit 20 Jahren einen unveränderten Personalschlüssel, deshalb habe ich die Trägerverbände in der Pflegeselbstverwaltung der Länder aufgefordert, die Rahmenverträge sofort zu kündigen. (Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann)
- Pflegeselbstverwaltung hat versagt (Pflegepolitischer Sprecher der CDU Erwin Rüddel).

Im Sinne einer zukünftigen menschenwürdigen Pflege.
Werner Kollmitz
 

 

 

08

14.11.2014 - 15:59 Uhr | Sabine Bätz schreibt:

 

Betreff: Allgemeines

"Münchner Runde"
Liebe Fr. Gavelle, herzlichen Dank für den Link zu dieser interessanten Diskussion.

 

 

07

13.11.2014 - 10:54 Uhr | C. Gavelle  schreibt:

 

Betreff: Sachbezogen

Wer die Sendung des BR zur Verfassungsklage verpasst hat, kann sie auch hier sehen:

http://m.ardmediathek.de//Muenchner-Runde-11-11-2014?docId=24669906&pageId=13932928
 

 

 

06

12.11.2014 - 22:15 Uhr |  Manfred Hartung schreibt:

 

Betreff: Allgemeines

Lieber Herr Kollmitz,
diese Website ist eine Fundgrube für alle, die Kritiken an der Pflege tiefgründiger hinterfragen möchten. Sie leisten eine hervorragende Arbeit durch umfassende Analyse und klare Ansagen an die Verantwortlichen in Politik und Pflegeselbstverwaltung und setzen sich sowohl für die Pflegebedürftigen wie auch für die Pflegenden ein.
Ziel muss es sein, die vorhandenen und noch wachsenden bundesweiten Aktivitäten zu bündeln, um den Druck auf Veränderung unablässig zu erhöhen und damit die anstehenden Petitionen und Verfassungsklagen zu unterstützen.
Unser aller Aufgabe ist es, auch diejenigen zu erreichen, die momentan den Pflegenotstand noch nicht verspüren und dadurch diesbezüglich untätig sind.  
 

 

 

05

09.11.2014 - 22:43 Uhr | C. Gavelle  schreibt:

 

Betreff: Sachbezogen

TV Tipp:
Für den 11.11.2014 - 22:00 Uhr ist im BR  - "Münchner Runde"  - eine Diskussion zu dem Thema "Verfassungsklage - Pflege " geplant.

Kommentar:
Liebe Frau Cavelle,

herzlichen Dank für den Hinweis. Bin selbst gespannt...
10.11.2014, Werner Kollmitz

 

 

04

08.11.2014 - 22:00 Uhr | C. Gavelle  schreibt:

 

Betreff: Allgemeines

Lieber Herr Kollmitz !
Schon lange nehme ich Ihren bewundernswerten Einsatz   f ü r  eine menschenwürdigere Pflege und  g e g e n   die inakzeptablen diesbezüglichen MIssstände wahr.

Ich kann mich nur den Vorrednern anschließen. Ihre ungebrochene Ausdauer macht vielen anderen Mut und Hoffnung, dass wir doch noch eines Tages wirkliche Verbesserungen für all die ausgelieferten Pflegebedürftigen und das chronisch überlastete Pflegepersonal erleben dürfen.
Ich, sowie viele andere wünschen Ihnen weiterhin einen langen Atem und Kampfgeist und weiterhin den unbestechlichen Blick für die Ursachen  und die Hintergründe der Misere. Gerne ünterstütze ich Ihre so wichtige Arbeit mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln.
Bleiben Sie bitte weiterhin mit Ihrer klaren und unbestechlichen Vorgehensweise genauso intensiv "am Ball" !

Recht herzliche Grüße und viel Kraft !
C. Gavelle
 

 

 

03

07.11.2014 - 16:58 Uhr | Sabine Bätz schreibt:

 

Betreff: Allgemeines

Lieber Herr Kollmitz,

Ihnen auf diesem Weg ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für Ihren unbezahlbaren Einsatz für eine menschliche Pflege! Sie - und da schließe ich mich den Ausführungen von Herrn Mette zu 100 % an - scheuen sich nicht, die Probleme konkret beim Namen zu nennen, sie zu präzisieren und ohne Rücksicht auf eigene Nachteile an die betreffenden Personen in Politik, Wirtschaft und Pflege zu übermitteln!
Von ganzem Herzen wünsche ich   - und ganz bestimmt auch ALLE, denen an menschlicher Pflege gelegen ist - Ihnen dazu Erfolg auf der Gesamt-Linie! Machen Sie weiter so - meine Unterstützung ist Ihnen sicher! Danke!

Sabine Bätz
 

 

 

02

07.11.2014 - 08:45 Uhr | Walter Mette schreibt:

 

Betreff: Allgemeines

Lieber Werner Kollmitz,
bereits mehrfach habe ich mich über Ihr Engagement in Sachen 'Verbesserung der Situation in der Pflege' gefreut! Insbesondere über Ihre vielen Schreiben an Politiker, die Bundeskanzlerin, Herrn Bundespräsident Gauck und viele Institutionen.
Dabei mit schnörkelloser Präzision der Darstellung von Sachverhalten und ebenso klaren Vorschlägen sowie entsprechenden Forderungen; eben nach dem Gesichtspunkt 'in der Kürze liegt die Würze'. So ist es mir angenehm, nicht verschnörkelte Redewendungen lesen zu müssen, wie es sichrlich Anderen auch so ergeht und man zügig auf den Punkt kommt.

Denke, dass hierin auch ein Teil des Schlüssels zum Erfolgt zu sehen ist. Wünsche Ihnen weiterhin die 'glückliche Gabe' der kurzen und prägnanten Formulierung und Erfolg in unserem gemeinsamen Anliegen.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Mette

 

 

01

06.11.2014 - 09:44 Uhr | Werner Kollmitz schreibt:

 

Betreff: Gästebuch

Liebe Gäste, liebe Besucher meiner Website,
heute habe ich mein Gästebuch eröffnet. Ich freue mich sehr, wenn Sie davon reichlich Gebrauch
machen und mir Ihre Fragen, Nachrichten oder Berichte senden.

Herzliche Grüße, Ihr Werner Kollmitz

 

 

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